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#1

LORD OF THE LOST: "Antagony" (2011)

in Darkwave/ Dark Rock, Dark Romantic 05.08.2012 17:17
von G.H.S. • Ausbilder | 2.419 Beiträge | 3598 Punkte

LORD OF THE LOST: „Antagony
Label: Out of Line (Universal)
Genre: Dark Rock; Metal
CD; 15 Songs; 68 Minuten
Veröffentlichung: 2011

Damit geht es weiter zu „Antagony“, der zweiten CD der deutschen Dark Rock Band LORD OF THE LOST um Gründer ‚Chris Harms‘.
(Sehr) viele Musiker waren an den Aufnamen von "Antagony beteiligt:
- ‚Chris Harms‘: Vocals, Guitars, Drums, Synth & Programming (Tracks: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15)
- ‘Class Grenayde’: Bass, Guitars, Synth & Programming (Tracks: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14)
- ‘Jared Dirge’: Piano, Synth & Programming (Tracks: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15)
- ‘Any Wayst’: Drums (Track: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 12)
- ‘Corvin Bahn’: Guitars, Synth & Programming (Tracks: 1, 2, 8)
- ‘Sebsta Lindström’: Guitars (Tracks: 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13)
- ‘Bo Six’: Guitars (Tracks: 2, 3, 5, 7, 11, 14)
- ‘Christoph Rosenplänter’: Drums (Tracks: 3, 10, 11, 13, 14)
- ‘Kilian Bohn’: Vodocer (Tracks: 3)

- ‘Andee Blacksugar’ (ACEY SLADE & THE DARK PARTY): Lead Guitar (Track 13)



Bei dem Album “Antagony” erkennt man jene Musiker, welche sich zum harten Kern der Band LORD OF THE LOST zusammenfanden. Hierbei handelt es sich um den Band-Gründer: ‚Chris Harms‘, ‚Class Grenayde‘ sowie den neu hinzugestoßenen ‚Jared Dirge‘ am Piano.
Der ausgeschiedene Gitarrist ‚Corvin Bahn‘ arbeitete an der Musik eines Liedes mit, sowie ‚Sebsta Lindström‘ an deren vier.
In ‚Andee Blacksugar‘ gewann LOTL für den Song >Seven Days of Anarin< den Lead-Gitarristen von ACEY SLADE & THE DARK PARTY als Verstärkung hinzu.

Das Booklet:
Das Cover von „Antagony“ weckt Interesse.
Es zeigt (scheinbar) ‚Shiva‘ einen der wichtigsten Götter des hinduistischen Glaubens. Auch wenn dieser Gott glücksverheißend ist, stellt dies auch eine innere Zerissenheit dar, spiegelt sich dies auch in LORD OF THE LOSTs Album wieder.

Zur Musik & Fazit:
Auf ihrem zweiten Album hat sich die Band um ‚Chris Harms‘ musikalisch weiter-entwickelt. Besonders gut gehen mir die vom Piano bestimmten Passagen ins Ohr.
LORD OF THE LOST spielen im Großen & Ganzen auf diesem Album langsamen Dark Rock.
Die vorhin angesprochene innere Zerrissenheit ist klar der Anzahl der neun aktiven Musiker zuzuschreiben.
So sorgte der Krankenhausaufenthalt von ‚Any Wayst‘ beispielsweise dafür, dass sie von ‚Christoph Rosenplänter‘ während fünf Liedern ersetzt wurde. ‚Corvin Bahn‘ & ‚Sebsta Lindström‘ waren maßgablich an insgesamt fünf der auf „Antagony“ enthaltenen Lieder beteiligt, Beide gehören nicht mehr zur Band.

Wenn auch „Antagony“ nicht als schnelles Album zu bezeichnen ist, wirken doch solche Songs wie >From the Cradle to he Grave< oder >Undead or Alive< anfangs sehr druckvoll, auch >Sex on Legs< lädt ein zu dunklen Träumen und langsamen Tänzen. Den gesamten Tonträger zeichnet eine Härte aus, die sich in den starken Gitarren, sowie der wandelbaren Stimme des Sängers zeigt.
Hingegen sind >Love is not enough< oder das sehr schöne >Reprise: Sober< ruhig gehaltene Lieder.
>Son oft he Dawn< verbindet Beides.

Anspiel-Tipps:
>Son of the Dawn<, >Love is not enough< >Reprise: Sober<

Wem also LORD OF THE LOST: „Fears“ gefiel, der kann bei “Antagony” auch gerne ein Ohr riskieren. Ich persönlich habe Etwas mehr erwartet.
Ganz klar ist die musikalische Entwicklung von LOTL bei diesem Album zu hören, aber es heißt nicht umsonst: Zuviele Köche verderben den Brei.
Während der Entstehung von „Antagony“ war bei der Band noch einiges im Wandel, Musiker stießen hinzu, andere wichtige Members verließen die Band.
Die beiden Alben „Fears“ (2010) & „Antagony“ (2011) zeigten LORD OF THE LOST noch sozusagen in ihrer Kinderstube.
Die richtigen Musiker fanden zusammen, das Fundament steht und dem fortschreitenden Erfolg steht Nichts mehr im Wege!


'Stille ist woanders'

Ganz der Eurige
G.H.S.

zuletzt bearbeitet 08.08.2012 23:20 | nach oben springen


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