ON STAGE Versteht sich als kleines (und hoffentlich aufstrebendes) e-Cine. Fans finden hier News aus allen möglichen musikalischen Genres. Daten (Tour, Konzert, Event, Festival) bezieht sich hingegen auf Metal, Rock, Punk & Mittelalter, ebenso wie bei Rezitationen, Interviews & Videos. In den Monaten, seit denen ON STAGE am Netz ist, kamen noch folgende (nicht musiknalischen) Rubriken hinzu: - Sport; Fußball sowie Wrestling - Filme - Literatur (kommt noch) und Comic-Alben
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Ein Interview mit 'Michael Stützer' von: ARTILLERY

in Interviews 31.03.2011 15:22
von G.H.S. • Ausbilder | 2.282 Beiträge

Dieses Interview führte ich per Mail mit der schwedischen Thrash Metal Band ARTILLERY.
Eigentlich sollte es für die Community: www.musiktempel.de sein, aber Diese wurde gelöscht, also beginne ich mit diesem Interview als dem ersten Thema das Forum: www.musix.xobor.de


G.H.S.:
Es freut mich sehr, die Möglichkeit zu haben eine Thrash Metal Band zu interviewen, die bereits so lange im Buiseness ist, wie ihr es seit.
Ich war gerade einmal 5 Jahre alt, als ihr 1982 ARTILLERY gründetet. Gab es es einen besonderen Grund, oder Was war für euch der Auslöser?

Michael Stützer:
'Morten' und ich besuchten eine Menge Konzerte während der 70er Jahre. Das waren Bands wie: SLADE, BLACK SABBATH, DEEP PURPLE, AC/DC und dies inspirierte uns eine eigene Band mit dem Namen SILVERCROSS zu gründen.
Wir wollten unsere eigenen Songs spielen und wollten irgendwann senbst on stage stehen.
Als wir lernten unsere Instrumente zu beherrschen und zu spielen war unser Ziel ein Album zu veröffentlichen;
Ja ich denke, das war unser eigentliche Auslöser eine Band zu gründen und natürlich eine Menge Spass zu haben!

G.H.S.:
Euer erstes Demo wurde 1982, im Jahr eurer Band-Gründung veröffentlicht.
Spielte die Band bereits Damals mit dem Gedanken im Genre des Thrash Metal heimisch zu werden?


Michael Stützer:
Nein, wir wussten nicht, Was Thrash Metal war, Niemand wusste Das zu jener Zeit. Wir wollten nur Etwas schneller und härter spielen als die übrigen Bands aus Dänemark.
Unsere Inspitation zogen wir aus: ACCEPT, BLACK SABBATH und G.B.H. und so fanden wir unseren Stil.
Später als Bands wie: SLAYER, METALLICA & EXODUS in Dänemark bekannt wurden, bezeichneten die Leute unsere Musik als Thrash Metal.

G.H.S.:
29 Jahre sind seither vergangen und ich kann keine Band wissentlich benennen, die Damals ansonsten noch Thrash Metal spielte.
Gab es denn noch weitere Einflüsse für euch?

'Michael Stützer':
Neben den Bands die ich bereits nannte?
Ja da waren noch: IRON MAIDEN, JETHRO TULL, ANGELWITCH, TANK und einige Punk Bands. Ebenso natürlich die alten Bands wie (DEEP) PURPLE, (LED) ZEPPELIN, GRAND FUNK RAILROAD usw. die Inspiration für unsere Songs beisteuerten.

G.H.S.:
Habt ihr bereits einmal ein Konzept-Album eingespielt oder plant ihr dies in Zukunft zu tun?

Michael Stützer:
Ich fühle Songs wie >Mi Sangre< oder >Warrior Blood< irgendwie zusammenhängen.
Möglicherweise wird unser nächstes Album ein Konzept-Album sein.

G.H.S.:
Das ist genau der Grund, weshalb ich frage.
Der erste Song auf eurem neuen Album heißt >The Blood Song< und ihm folgen >Monsters< und >Dark Age<.

Michael Stützer:
Zwar hängen die Lyriks dieser Lieder nicht direkt zusammen, allerdings verstehe ich, Was du meinst.

G.H.S.:
Euer Debüt-Album ”Fear of Tomorrow” wurde 1985 released. 'Carsten Lohmann' euer erster Sänger war sicherlich am Songwriting beteiligt, aber war es auch seine Stimme die später auf dem Album zu hören war oder die Stimme vom zweiten Sänger 'Flemming Rönsdorf'?

Michael Stützer:
Unser erster Platten-Vertrag mit einem amerikanischen Label für 2 Song (>Deeds of Darkness< und >Hey Woman<) auf 2 Compilationen (”Speed Metal Hell” und ”Satans Revenge”) wurde ursprünglich mit 'Carsten Lohmann' geplant. Allerdings verließ er die Band kurz vor den Aufnahmen und 3 Wochen nachdem wir den Plattenvertrag hatten. 'Carsten Lohmann' war nicht wirklich ins Songwriting involviert, deshalb gestaltete es sich nicht als schwierig. Aber 'Flemming' war aber nur für eine kurze Zeit in der Band.

G.H.S.:
Heute ist 'Sören Adamsen' (seit 1998), euer dritter Sänger, bei ARTILLERY aktiv. Hat sich eure Musik/der Sound sehr verändert durch den Wechsel des Sängers?

Michael Stützer:
Ich finde nicht, dass der Unterschied groß ist, aber natürlich verändert sich der Sound über die Jahre Etwas. Doch ich denke, dass ARTILLERY in seiner Basis auch noch Jahren in vielen Punkten noch dieselbe Band ist.
Übrigens wir hatten fünf Sänger. Der Erste war 'Per Onink', 'Carsten Lohmann', 'Flemming Rönsdorf', 'John Marhiessen' und 'Sören'!

G.H.S.:
Es war eine freudige Überraschung für eure Fans, als ARTILLERY in den 80er Jahren wieder zusammenkam (1998) und ein Album veröffenntlichte. Danach herrschte wieder Ruhe und es war erneut lange Zeit still um die Band. 2011 seit ihr wieder da, mit einem neuen Album.
Bitte sagt unseren Lesern Was sie zu erwarten haben, wie wird das neue Album klingen?

Michael Stützer:
Es geht hauptsächlich darum Spass zu haben.
Wir lieben es die Musik die Menschen gefällt live zu spielen, viele Orte on tour zu sehen, Musik aufzuzeichnen die wir selbst lieben!

G.H.S.:
Blicken wir zurück ins Jahr 2009, Damals spieltet ihr ein Konzert in Essen; Germany
Erinnert ihr euch noch an dieses Konzert?
Eventuell irgendetwas das Besonders war oder eine lustige Begebenheit?

Michael Stützer:
Das ist schon eine ganze Weile her.
Wir spielten Damals glaube ich drei Konzerte in der Region soweit ich mich erinnere?
Das ”Kutten Festival”, das ”Witchhunter Memorial Concert” und das Konzert in Bochum.
Sie waren alle großartig!

G.H.S.:
Im selben Jahr veröffentlichtet ihr das Album ”When Death Comes”.
Was sollen die Fans erwarten, wo liegt der Unterschied zwischen diesem Album und eurem Neuen ”My Blood”?

Michael Stützer:
Ich denke, die Produktion von ”My Blood” ist ein bisschen besser und Hooklines sind ebenso einprägsamer. ”My Blood” ist wie Verbindung aus ”By Inherritance” und ”When Death Comes”.
Wir benutzten auch einige neue Instrumente auf ”My Blood”.

G.H.S.:
Kommen wir zum Ende.
Stellt euch einmal vor, ihr könntet in der Zeit zurück reisen.
Gibt es ein besonderes Jahr in das ihr gerne einen Blick werfen würdet oder Menschen, die ihr gerne treffen würdet?

Michael Stützer:
Es wäre bestimmt sehr interessant bei der Hauptprobe von BLACK SABBATH anwesend zu sein, während sie ihre Songs für ihr erstes Album 1970 einstudierten.

G.H.S.:
Vielen Dank für die Zeit, welche ich euch nahmt, unsere Frangen beantworten.
Ich freue mich bereits darauf euch hier in Deutschland bei einem Konzert zu sehen.

Michael Stützer:
Ich danke dir auch und Cheers an alle deutschen Headbangers!!

'Michael Stützer';
ARTILLERY

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'Schwarz schaut tiefsten Lichterglanz'

Gerrit H. Schilz

zuletzt bearbeitet 31.03.2011 21:09 | nach oben springen


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