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ALESTORM: "Back through Time" • Absender: G.H.S., 22.07.2012 13:01

ALESTORM: „Back Through Time
Napalm Records; Pirate Metal
11 Songs; 43 Minuten



Endlich kann ich auch diese CD in mein Regal einräumen.
Zwei Musik-Videos dieser Band kenne ich bereits seit einiger Zeit.
Das dritte Album der Band ALESTORM, nametlich „Back Through Time“ läuft gerade im Repeat-Modus bei mir hoch & runter.
Am Nachmittag geht es wieder aufs Amphi-Festival, zuvor wollte ich das Review aber noch verfassen.
Und mal ehrlich, Was kann es schöneres geben, als mit dem Feeling auf hoher See zu sein, in den „Tanzbrunnen“ (Festival-Gelände) einzulaufen??

Das Cover; Booklet
Zeigt im Vordergrund einen skelettierten Piraten, der mit einem fiesen Lächeln im Totenschädel (?) den blutigen Säbel hebt.
Im Hintergrund sieht man ein Dimensionsportal, welches mich sehr an „Armee der Finsternis“ (kultiger Horror-Movie; 1981) erinnert. Allerdings fällt hier kein gelber Wagen und kein Haushaltswaren-Verkäufer hinaus, sondern ein Schiff kommt angeschossen:
„Back through Time“ eben!!
Das Booklet zeigt in der Mitte ein Foto der vier Piraten von ALESTORM, die übrigen Seiten zeigen Zeichnungen der Bilder des Covers, sowie alle Texte aller auf "Back Through Time" enthaltenen Lieder.
Natürlich finden sich in den Credits auch die Namen der übrigen Crew auf dem zeitreisenden Schiff.
Um nur einen zu nennen:
‚Ken Sorceren‘ (Stimme von ABIGAIL WILLIAMS) gibt seine Stimme dem Song: >Death Throes of the Terrorsquid<
Insgesamt sind 11 Musiker angegeben, welche ALESTORM auf ihrem Trip durch die Zeit begleiten.

ALESTORM: Members:
Vocals, Keyboards: ‚Christopher Bowes
Guitars, backing Vocals: ‘Daniel Evans’
Bass Guitar, backing Vocals: ‘Gareth Murdock’
Drums & Percussion: ‘Peter Alcorn’

Zur Musik:
Während die Segel sich füllen und verzweifelte Piraten sich mühen, dass Schiff auf Kurs zu halten, haben wir genügend Zeit, mal die Lieder anzuspielen und die fachmännische Bewertung einer Landratte dazu auszusprechen ;-)
>Back Through Time<: Anfangs hört man die Seeleute sich gegenseitig zurufen, das Knarren der Takelage, bevor die Musik einsetzt und die Mannen im Vielklang wissen lassen, wohin die Reise wohl geht.
>Shipwrecked<: Die See wird stürmischer und das Piraten-Schiff auf dem ein junger Maat angeheuert hat, zerschellt auf einem Riff.
Dieser Song dürfte den Meisten bereits bekannt sein und er ist auch (wie ich finde) einer der besten des Albums. Das Keyboard auf welchem Kapitän ‚Bowes‘ auch spielt, steuert den Song in stürmisches Gewässer. Ein schneller und wilder Sound, der einem richtigehend das Gefühl vermittelt die Nase, in die salzige Luft zu recken.
„Shipwrecked – Get drunk or die“

>The Sunk’n Norwegian<: Du stutzt der erfahrene Pirat;
Ein Song zum schunkeln?
Bedächtig kommt dies Lied daher. Der Refrain wird vom Drumkit eingeleitet, aber es wird nicht schneller. Ob man mitsingen will bleibt Jedem selbst überlassen. Erzählt wird hier die Geschichte der Taverne „Sunk’n Norwegian“ wo die Piraten auf Rum oder Whiskey in jener Nacht zusammenkommen, bevor der nächste Raubzug beginnt.
„The landlord’s a bastard, the barmaid’s a whore“

>Midget Saw<: Hier hören wir in gefälliges Lied über die Strafe, die es unter Piraten gibt. Den Rumpf voller Schätze.
Von Gitarren ist dies' Lied dominiert. Mit 3:18 Minuten der kürzeste Song auf dem Album zeigt er kurz und prägnant, wie es auf einem Piratenschiff auch zugehen kann.

>Bugfast Powersmash<: Ein wild beginnender Song, welcher anfangs vielleicht an >Shipwrecked< gemahnen mag, aber schnell den eigenen Lauf aufnimmt. Vom Inhalt her einfach gestrickt „Despite having drunk since I was thirteen…“ erzählt dieser Song wohin die Piraten überall von Schottland auf, auf ihrer Gier nach Gold segeln.

>Scraping The Barrel<: Was hier wie eine Erzählung früherer Erlebniss beginnt, endet darin, ALESTORM die Hörer auffordern doch die eigene Band zu starten, sollte ihnen die von RUNNING WILD beeinflußte Musik nicht zusagen.

Mit >Scraping the Barrel< hören wir erneut einen langsamen Song. Das Solo wird gespielt von ‚Lasse Lammert‘.
Wie gesagt, es klingt ruhig. Nicht wie auf hoher See, sondern ruhig in der Abenddämmerung kreuzend.

>Rum<: Spätestens seit Captain ‚Jack Sparrow‘ wissen wir, dass ein Pirat ohne Rum nahezu unmöglich ist. Eben deshalb haben wir wohl hier diesen Song. Lächelnd begrüßt man die vielstimmige Forderung nach Rum und…
noch mehr Rum!!
Ein Lied, dass nicht unbedingt hätte sein müssen, live aber unter Garantie die ausgelassenen Fans in Ekstase stürzen wird.

>Swashbuckled< Auch hier ein druckvoller Song. Wobei aber eher der Bass bestimmend ist, Was den Song lange Zeit auf einem eher langsamen Sound hält. Im Chor erzählen die Piraten hier, für immer verwegene Säbelrassler und Schaumschläger bleiben zu wollen & zu sein. Angeführt werden hier Beispiele unnützer Kapitäne.
Wenn nicht ‚Christoper Bowes‘ auch hier neben seinem Gesangt das Keyboard bedienen würde, könnte ich diesem Song allerdings wenig bis hin zu gar Nichts abgewinnen.

>Rumpelkombo<: 6 Sekunden :-P

>Barretts Privateers<: Oh klasse!!
Das beginnt wie ein irisher Folksong. Im typischen lustig anmutenden irischen Sound erzählt der Sänger von seiner bemerkenswerten Fahrt zu amerikanischem God, welche bereits vor 22 Jahren begann.
Ahoi – Gestern passierte die Antelope Sloop von Captain ‚Elcid Barrett‘ bereits den Ort: Halifax. Was der Stimmung an Bord aber scheinbar keinen Abbruch tat.

Mit >Death Throes of The Terror Squid< geht diese Fahrt für Gold, Rum & Glorie dann zuende.
7:58 markieren den längsten Song des Albums. Hier stoßen viele verschiedene Einflüsse aufeinander. Gut, genügend Zeit bietet der Song ja dafür.

Fazit:
Ich freue mich, diese CD mein eigen zu nennen, denn man kann sagen, dass ALESTORM mit diesem ihrem dritten Album einen bedeutenden Schritt nach vorne taten.
Vergleichsmöglichkeiten gibt es ja neben RUNNING WILD noch nicht so arg Viele. Piraten Metal ist bisher eher noch eine Nische in der sich junge Bands versuchen zu etablieren und eine eigene Fan-Base zu errichten.
ALESTORM dürften dies mit „Back through Time“ zweifelsohne geschafft haben. Das ganze gemahnt natürlich noch/auch an Power-Metal und in einigen Liedern blitzt auch Etwas Speed Metal hervor.

Resultierend kann ich diese CD für die Partie wärmstens empfehlen, live ist diese Band der Hammer und von Konserve sicherlich eins der besten Alben des vergangenen Jahres 2011!!


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